VDS Baden Württemberg vertreten auf dem Sonderpädagogischen Kongress in Weimar

weimarVom 21 – 23. April 2016 fand der sonderpädagogische Kongress mit dem Thema „Respekt – Relevanz – Ressourcen“ in Weimar statt. Prof. Dr. Gérhard Bless von der Universität Fribourg beleuchtet auf vielseitige Weise das Tagungsthema und zeigte Forschungsdesiderate auf. Im Anschluss daran fand eine Podiumsdiskussion zu aktuellen bildungspolitischen Themen statt, welche die Inklusion in den Fokus nahmen. Auf dem Podium vertreten war u.a. auch Frau Ziegler von „Lernen fördern“ aus Baden-Württemberg.
In den kommenden beiden Tagen fanden zahlreiche Workshops und Vorträge mit Aussprache statt. Dabei wurde stets das Thema Inklusion gestreift. Ein ganzer Tag galt ein Vortragsstrang dem Thema „Sonderpädagogik in der NS-Zeit“. Dieses Thema hat durch die Inklusionsbewegung wieder an Bedeutung gewonnen. Der Bundesverband hat sich deshalb vorgenommen diese Thematik gemeinsam mit anderen Fachdisziplinen wie der allgemeinen Pädagogik, der Medizin, der Justiz, … anzugehen. Auch im Landesverband wird dieses Thema seit längerem durch die Beiträge von Herrn Prof. Dr. Eberle verfolgt.
Volker Schmidt und Dr. Michaela Schmid vom Gesamtvorstand brachten durch ihre Beiträge das Thema Inklusion in die Workshops ein. Volker Schmidt und sein Team nahmen sich dem Thema: „Von der Intensivbeschulung zur Inklusion“ an und hatten dabei die Schüler mit emotional-sozialem Förderbedarf im Blick. Michaela Schmid behandelte zusammen mit Frau Daniela Stenzel-Karg aus Reutlingen das Thema: „Gemeinsamer Unterricht an weiterführenden Schulen mit Schwerpunkt auf Realschule und Gymnasium“. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich dieses Thema in den einzelnen Bundesländern angegangen wird.
In der Stadt der Dichter und Denker wurde also viel nachgedacht, u.a. auch wie die Sonderpädagogik sich in Baden-Württemberg jetzt nach dem Regierungswechsel wohl weiterentwickeln wird. Wir können gespannt sein! - von Michaela Schmid